Mut zur Veränderung – Desertfest 2017

Drei Tage auffe Ohren in Berlin. Gut, den ersten Tag musste ich reisebedingt auslassen, aber der Plan war ja ohnehin, sich den Jetlag munter aus dem Körper zu rocken. Hat funktioniert. Und eigentlich war ich nach den beiden Tagen auch ganz froh, dass sich das Festival auch mal einige Schlenker erlaubt hat – hin zum UR-finsteren Doom, zum goldigen Noiserock und zum Black Metal.

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Roskilde 2017

So, es wird also mal wieder soweit. Roskilde naht und mir obliegt die Aufgabe Euch eines der größten und traditionsreichsten europäischen Festivals anzupreisen. Eins ist allerdings klar: Es wird großartig, gigantisch, fantastisch und zu sehen gibt es auch jede Menge.

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Finissage-Festival zur Veranstaltungsreihe der nato und der Ausstellungen in der Galerie KUB mit Moskwa (Lódz/PL), Namenlos (Berlin/D), Kretens (Budapest/HU), Davová Psychóza (Bratislava/SK), Küchenspione (Weimar/D) im UT-Connewitz.

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Psychopathisch: Satan‘s Satyrs – Don‘t Deliver Us

Eine Band, die mir mehr und mehr ans Herz wächst: Weil sie in einer musikalischen Komfortzone (sprich retrofizierter Rock) dann doch noch mal etwas riskiert und damit eine Entscheidung abverlangt. Und die obendrein auch tatsächlich vermitteln kann, was in Rockmusik an Irrationalität und Psychose drin stecken kann.

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Früher war alles besser Part 1 – Beginner mit „Advanced Chemistry“

Die Beginner haben eine Platte gemacht, sie ziemlich demonstrativ „Advanced Chemistry“ und wer zum Teufel, wenn nicht wir elenden alten Säcke sollten darüber reden? Eine Auseinandersetzung mit einer Platte, von der ich mittlerweile nur noch eines denke – mir wäre deutlich wohler, würde es sie einfach nicht geben.

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Früher war alles besser Part 2 – Prophets Of Rage mit „The Party’s Over“

Hier kann man es kurz und schmerzlos machen: Diese EP ist so grotesk schlecht, dass einem beinahe die Luft wegbleibt. Der leibhaftige Beweis dafür, dass gut gemeint meistens doch das Gegenteil von gut ist – und dass Prominenz ebenso wenig wie einst errungene Lorbeeren ein Garant für musikalische Qualität und /oder Relevanz sind.

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Das Phonographische Duett →

Lose und Bass stellen die heißesten Scheiben des Frühsommers vor in Wort und Ton. Im Fokus: Maximo Park “Risk To Exist” und Tora “Take a Rest”. Im Anschluss gibt es eine ausgedehnte Wurstplatte mit musikalischer Feinkost.

Freitag, 9.6., 21 Uhr @ Radio Blau

Skeletons – Am I Home? →

(Altin Village & Mine)

Aye Nako – Silver Haze →

(Don Giovanni Records)

Dropout Patrol – Sunny Hill →

(Altin Village & Mine/Indigo)

Cayucas – Dancing At The Blue Lagoon →

(Secretly Canadian/Cargo Records)

Summer Moon – With You Tonight →

(DTF Records/Membran)

Konzerttipps für Leipzig und sonstwo →

15.06. Killing Joke, Werk 2
15.06. Kamala, Temper, Cake’n'Bones, Ilses Erika
17.06. Maserati, Jeffk, Frühauf!
22.06. His Clancyness, Strand Child, Ilses Erika
23.06. The Diamond Road Show by Digger Barnes & Pencil Quincy, Schauspiel Leipzig
27.06. Kikagaku Moyo, Love Machine, UT
29.06. Mothers Of The Unicorn, Helen Fry, Ilses Erika